Sparkasse Saarbrücken besetzt

Zwei Stunden lang ging nicht mehr in der Zentrale der Saarbrücker Sparkasse. Etwa zwei dutzend kurdische Jugendliche sowie UnterstützerInnen protestierten damit gegen die Kündigung unseres Spendenkontos für die Menschen in Syrien/Rojava in ihrem Widerstand gegen den IS (Islamischer Staat).

Aktion kurdischer Jugendlicher in Saarbrücken: Besetzung der Sparkasse
Presseerklärung und Junge-Welt-Artikel zur Besetzung.

Die Verantwortlichen der Sparkasse haben den von den Jugendlichen geforderten Dialog verweigert und die Polizei gerufen. Diese hat die Protestierenden »mit brutaler Gewalt« aus dem Gebäude gezerrt, wie YXK mitteilte. Vor dem Gebäude der Sparkasse demonstrierten die Jugendlichen mit einem Tanz der kurdischen Guerilla und beendeten dann ihre Aktion.

Solidaritätserklärungen:

Wir als Ivana Hoffmann’s Freunde begrüßen die Aktion der YXK und fordern die sofortige Rücknahme der Kündigung des Solidaritätskontos für Rojava und fordern die Bundesregierung auf, das PKK-Verbot aufzuheben. Wir werden uns nicht kriminalisieren lassen für den gerechten Kampf des kurdischen Volkes. Hoch die internationale Solidarität.

Wir, Ciwanen Azad Duisburg, begrüßen und unterstützen die Aktion der YXK. Wir fordern die Verlängerung des Spendenkontos für Rojava, die sofortige Aufhebung des PKK-Verbots. Wir lassen nicht zu, dass die Unterstützung an das Volk in Rojava von Kapitalisten unterbrochen wird. Unsere Unterstützung ist grenzenlos. Egal wie oft Banken gegen uns agieren, wir werden weiter machen. Der Kapitalismus wird ohne Erfolg da stehen. Wir wüschen den Genossen und Genossinnen Erfolg. In dem Sinne: Lebe nicht den Kapitalismus und lass ihn nicht leben.